on März 30, 2009 by jenny in Wohnen in München, Comments (0)

Wohnen in Maxvorstadt

Infrastruktur Maxvorstadt

Maxvorstadt wird auch als das Gehirn Münchens bezeichnet, weil in dem zentral gelegenen Stadtteil gleich mehrere Bildungseinrichtungen beheimatet sind – die Ludwig-Maximiliam-Universität, das Historische Kolleg, die Technische Universität, die Hochschulen für Politik und Philosophie, das Orff-Zentrum, die Fachhochschule, die Staats- und Universitätsbibliothek sowie die Staats- und Stadtarchive.

Demographie Maxvorstadt

Aus diesem Grund ist das Wohnen in Maxvorstadt vor allem durch die dort ansässigen Studenten geprägt. Rund um die Hochschulen und die Kunstakademien hat sich ein typisches Studenten- und Akademikerviertel gebildet, so dass die Wohnungsstruktur überwiegend aus Ein- und Zweizimmerwohnungen besteht, von denen etwa zwei Drittel in der Zeit nach 1948 errichtet wurden. Die Altersstruktur hat sich in Maxvorstadt dementsprechend angepasst. Während Kinder unter 15 Jahren und ältere Menschen kaum anzutreffen sind, wohnen in Maxvorstadt überwiegend 20- bis 30-Jährige.

Durch die zahlreichen Arbeitsplätze und Hochschuleinrichtungen ist der Münchener Stadtteil tagsüber eher überlaufen. Die Anzahl derjenigen, die sich tagsüber in Maxvorstadt aufhalten, ist etwa viermal so hoch wie die Anzahl der eigentlichen Bewohner, so dass das Wohnen in Maxvorstadt eher etwas hektischer ist als in den Stadtteilen außerhalb des Stadtkerns.

Verkehrsanbindung Maxvorstadt

Ein Vorteil dieses lebendigen Stadttreibens sind die guten Verkehrsanbindungen. Damit die zahlreichen Pendler schnell in den Stadtteil gelangen, wurden sowohl die Verbindung mit dem öffentlichen Nahverkehr als auch die Straßenführungen an die vorherrschenden Bedingungen angepasst. So gelangt man mit der U-Bahn-Linie U2 zu den U-Bahnhöfen Königsplatz, Theresienstraße und Josephsplatz. Und die U3 und U6 führen zum U-Bahnhof Universität und die U1 zum U-Bahnhof Stiglmairplatz. Auch die Trambahnlinien 16, 17, 20, 21 und 27 fahren in und aus dem Stadtteil wieder heraus.

Mit dem Auto gelangt man über die beiden Nord-Süd-Verbindungen Schleißheimer Straße und Ludwigstraße in den Stadtteil. Und Gabelsberger Straße, Theresienstraße, Schnellingstraße, Görresstraße und Georgenstraße stellen die Ost-West-Verbindung her. Das Wohnen in Maxvorstadt ist demnach durch ein junges, mobiles Publikum geprägt.

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