on Januar 29, 2013 by admin in Informationen, Comments (0)

Tipps für die Renovierung

Laminat verlegen

Laminat stellt eine preiswerte aber vor allem auch schnelle Methode dar, um den entsprechenden Raum zu verschönern. Zur Verlegung muss man sich keinen Handwerker bestellen, insofern man nicht über zwei linke Hände verfügt, dennoch müssen einige Dinge beachtet werden, damit nach dem Verlegen keine Beulen oder sonstigen Schäden zum Vorschein kommen.

Bei der Auswahl des Produktes, sollte man auf stoß- und kratzfestes, schwer entflammbares und lichtechtes Laminat zurückgreifen. Zudem gibt es den Bodenbelag in sieben Beanspruchungsklassen zu kaufen. Inbesondere bei Küche, Flur und anderen Räumen, die häufig genutzt werden, ist es empfehlenswert, zumindest auf die Abriebklasse 23 zurückzugreifen.

Vor dem Verlegen lagert man das ausgewählte Material für mindestens 24 Stunden in dem entsprechenden Zimmer, da Schwankungen in der Temperatur und Raumfeuchtigkeit eine unterschiedliche Ausdehnung der Platten bewirken. Für die Verlegung benötigt man lediglich einen Hammer, ein Schlagholz, einen Messwinkel, eine Stichsäge und einen Zollstock.

Als erstes muss dann der Untergrund geprüft und eventuell vorbereitet werden, falls er nicht eben ist. Unebene Untergründe gleicht man durch Schüttungen aus, bei kleineren Abweichungen reicht die Trittschalldämmung, die Schallübertragungen verhindert und lose verlegt wird. Für die Dämmung eignen sich PU-Matten, PE-Folien, Wollfilz aber auch der alte Teppich. 

Laminat wird schwimmend verlegt, das bedeutet, dass an den Wänden ein bis zwei Zentimeter Platz gelassen werden müssen, damit bei einer möglichen Ausdehnung des Materials keine unschönen Beulen oder Risse entstehen. Diese Lücken werden zum Schluss durch Sockelleisten verdeckt, die an der Wand und nicht auf dem Laminat angebracht werden.

 

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